Unsere Instrumente
Surdo, Caixa, Repinique, Tamborim und Shaker bilden die sogenannte "Bateria", das Herz jeder Escola De Samba. Agogo, Timba und Apito werden zur Abteilung "Percussao" gezählt. Manche Schulen verzichten fast gänzlich auf diese Abteilung. Natürlich gibt es noch viel mehr Instrumente, aber ich möchte mich auf die beschränken, die wir auch selbst verwenden!
Surdo - der Herzschlag
"Surdo" bedeutet (auf portugiesisch) "taub", "unfähig sein, zu hören". Das bezieht sich auf die Spieler der Surdos - nicht, dass die immer taub wären - nein, die Surdospieler sollen (auf) nichts von dem Chaos um sie herum hören, weil die Surdos wie ein Herzschlag die ganze Bateria zusammenhalten. Surdos bilden das rhythmische Fundament der Bateria. Der Groove steht und fällt mit den Surdos.
Das sind unsere Surdo Spieler(innen)
| Christian | Doris | Gundel | Isabell | Katrin | Lilli | Maria | Tanja |
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Caixa - das Salz des Samba
Die "Caixa" (sprich: kaischa oder kascha) heißt im Deutschen "Marschtrommel", die portugiesische Übersetzung ist "Kiste". Die Brasilianer kennen auch den Namen "Tarol". International gebräuchlich ist der Begriff "Snare Drum". Diese scheppernde Trommel stammt aus der europäischen Marschmusik und wurde
von den portugiesischen Militärkapellen übernommen. Das bedeutet aber nicht, dass auch die europäischen Rhythmen ("umpf- umpf- umpfumpf- umpf") darauf gespielt werden! Die Caixa spielt einen durchgehenden "Teppich" von betonten und unbetonten Schlägen und ist extrem wichtig für einen runden Gesamtklang (ähnlich dem Shaker).
Unsere Caixa Spieler(innen)
| Billy | Birte | Isabell | Kerstin | Renate |
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Repinique
Die Repinique ist auch unter dem Namen Repique (sprich: hepike) bekannt. Der Name des Instrumentes bedeutet so viel wie "gegen den Akzent schlagen" oder
"eigene Akzente einschieben". Die Repinique wurde erst in den 50er Jahren als Ergänzung zu den Tamborims in die Bateria eingeführt. Man kann sie von der Tonlage als penetrant bezeichnen. Der Repiniquespieler gibt meistens die Zeichen und spielt neben den durchgehenden Patterns auch die "Chamadas" ("Calls", Rufe), auf die alle anderen Spieler antworten.
Hier die Künstler an der Repinique
| Billy | Isabell |

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Tamborim
Winzig klein, aber irre laut ist das Tamborim. Es handelt sich um eine kleine Rahmentrommel mit hart gespanntem Fell. Von der Stimmung her ist es das höchste Instrument in der Bateria (abgesehen vom Shaker) und spielt meistens laut und verständlich die Lines oder Variationen davon. Es kann aber auch mit der ganzen Bateria quasseln und mit den Patterns Geschichten erzählen, - auf die die anderen Instrumente dann mit Antworten reagieren.
Die Tamborinspieler
| Beke | Carsten | Doris | Heike | Isabell | Petra |
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Shaker - die Essenz
Die Shaker (englisch, sprich: schäiker) ist ein zu Unrecht oft unterschätztes und scheinbar unspektakuläres Instrument. Sein Spiel sieht leicht aus, ist es aber nicht. Es erfordert viel Übung und vor allem Kraft und Ausdauer! Es ist auch unter den brasilianischen Namen Ganza (sprich: gansa) und Chocalho (sprich: schokalju) bekannt.Der Shaker ist einfach unentbehrlich. So wie die Surdo den Herzschlag liefert, schütte(l)t die Ganza das Adrenalin aus, um den Rhythmus "hochzupeitschen". Also kein Samba ohne Shaker !
Unsere Shaker
| Elfriede | Doris | Heike | Regina | Renate |
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Timba
Die Geschichte der Timba ist noch sehr jung, denn erst seit
den 80er-Jahren wird sie im Samba eingesetzt. Ihren Einsatz hat sie ihrer Funktionalität zu verdanken, denn im Gegensatz zu ihrem Vorläufer, der Atabaque, kann die Timba auch relativ leicht bei Umzügen getragen werden. Gespielt wird auf dem Kunststofffell der Timba mit den Händen. Durch verschiedene Schlagtechniken (open, slap, bass) werden unterschiedliche Klänge erzeugt. Vor allem durch Slaps und Opens können mit der Timba im Samba-Reggae Akzente gesetzt werden.
Die Timbaspieler(innen)
| Annie | Beke | Carsten | Birte | Heike | Petra | Thomas |

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Agogo - das Instrument für Individualisten
"Agogo" (sprich: agogo) bedeutet in der Sprach der Yoruba "Zeit". Die Agogo ist eine Doppelglocke afrikanischen Ursprungs. Normalerweise sind zwei trichterförmige Metallglocken mit einem Metallbügel verbunden und in einer Quart oder Quint aufeinander gestimmt. Entsprechend dem Pandeiro gehören die Agogo-Spieler nicht in die eigentliche Bateria (also dem wild gewordenen Block aus trommelndem Mob), sondern flitzen - eigentlich - zwischen den Tänzer(inne)n herum.
Die Agogo Individualisten
| Annie | Doris | Elfriede | Heike | Thomas |
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Apito - die Dirigentenpfeife
Klein - aber sehr wichtig! Es handelt sich um eine Dreiton-Pfeie und wird zum Einleiten und Beenden von Breaks und zu allen anderen Signalen vor und während des Spiels verwendet. Die drei unterschiedlich hohen Töne werden durch Öffnen bzw. Schließen zweier zusätzlicher Löcher erzeugt.
| Billy | Gundel | Isabell | Maria | Petra |
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